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Einsatz- und Behördentaucher verfügen über eine hochwertige Ausbildung und umfangreiche praktische Erfahrung unter anspruchsvollsten Bedingungen. Qualifikationen, die bei Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, DLRG, THW, Rettungsdiensten oder anderen Behörden und Organisationen erworben wurden, sind jedoch im Sporttauchbereich oder auf internationalen Tauchbasen häufig nicht unmittelbar nachvollziehbar.
Der Verband Deutscher Tauchlehrer e.V. (VDTL) bietet deshalb die Möglichkeit, behördliche Public Safety Diving (PSD)-Qualifikationen individuell zu prüfen und – entsprechend ihrer Gleichwertigkeit – in international anerkannte VDTL- und CMAS-Brevets umzuschreiben. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen sichtbar zu machen und den Zugang zum zivilen Sporttauchen zu erleichtern, ohne bereits erworbene Fähigkeiten erneut nachweisen zu müssen.
Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens werden Ausbildungsnachweise, Qualifikationen und praktische Erfahrung sorgfältig bewertet. Je nach Ausbildungsstand können neben den entsprechenden Sporttauchbrevets auch passende Spezialbrevets, beispielsweise für Trockentauchen oder Vollgesichtsmaske, anerkannt werden.
Der VDTL versteht die Anerkennung nicht nur als Umschreibung bestehender Qualifikationen, sondern auch als Brücke zwischen behördlichem Einsatztauchen und dem internationalen Sporttauchen. So profitieren Einsatzkräfte von einer weltweit anerkannten Zertifizierung, die ihre fachliche Kompetenz dokumentiert und den Einstieg in die zivile Tauchwelt erleichtert.
Die Anerkennung richtet sich unter anderem an Taucher von:
Je nach vorhandener Ausbildung und Qualifikation erfolgt eine Einstufung in das entsprechende VDTL-/CMAS-Brevet. Zusätzliche Spezialkurse können – soweit nachweisbar – ebenfalls anerkannt werden.
Ihre Erfahrung ist die beste Grundlage für eine anerkannte Tauchlehrerqualifikation.
Lehrtaucher und Tauchausbilder der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) verfügen über eine fundierte Ausbildung und umfangreiche Erfahrung in der Aus- und Fortbildung von Einsatztauchern. Mit dem VDTL PSD-Crossover erhalten sie die Möglichkeit, ihre vorhandene Qualifikation gezielt zum VDTL-Tauchlehrer weiterzuentwickeln und damit auch im zivilen Sporttauchbereich nach den Ausbildungsstandards des VDTL auszubilden.
Je nach vorhandener Lehrtaucherqualifikation erfolgt die Anerkennung als VDTL Tauchlehrer 1* oder VDTL Tauchlehrer 2*.
Das Seminar baut auf der bereits vorhandenen Fachkompetenz der BOS-Ausbilder auf. Vermittelt werden ausschließlich die Inhalte, die für die Ausbildung im Sporttauchen zusätzlich erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere:
Durch diese gezielte Ergänzung kann das Crossover in der Regel an einem Wochenende durchgeführt werden.
Je nach Lehrtaucherstufe sind unter anderem erforderlich:
Die Einstufung erfolgt individuell auf Grundlage der vorhandenen Qualifikation.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer die VDTL-Tauchlehrerqualifikation. Eine anschließende CMAS-Tauchlehrerbrevetierung ist nach entsprechender VDTL-Erfahrung über ein separates Crossover-Verfahren möglich.
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